25.03.2017. VLN ADAC Westfalenfahrt, Round 1, Nürburgring, Germany.  Jens Klingmann, Tom Onslow-Cole, John Edwards, BMW M6 GT3, ROWE Racing. This image is copyright free for editorial use © BMW AG

BMW: Vorbereitung aufs 24h-Rennen

Die Räder rollen wieder in der „Grünen Hölle“: Mit der 63. ADAC Westfalenfahrt startete die VLN in ihre neue Saison. Für BMW Motorsport sowie die werksunterstützten Teams Schubert Motorsport, ROWE Racing und BMW Team Schnitzer stand der Auftakt ganz im Zeichen der Vorbereitung auf das ADAC Zurich 24h-Rennen, das am 27./28. Mai ausgetragen werden. So nutzten die Teams das Vier-Stunden-Rennen bei sonnigem Wetter als umfassende Trainingseinheit, um mit dem BMW M6 GT3 mit Blick auf den Eifelklassiker intensiv zu testen. Als bestplatzierter BMW M6 GT3 kam die Startnummer 19 von Schubert Motorsport auf Position 15 ins Ziel. In diesem Fahrzeug waren Jens Klingmann, John Edwards und Tom Onslow-Cole im Einsatz.

Im BMW M235i Racing Cup, der im Rahmen der VLN ausgetragen wird, traten an diesem Wochenende 22 Fahrzeuge an. Den ersten Sieg der Saison sicherten sich Thomas Jäger und Rudi Adams im „Eifelblitz“ des Teams Scheid-Honert Motorsport. Außerdem setzte BMW Motorsport beim VLN-Auftakt unter trockenen Rennbedingungen die Testarbeit mit dem neuen BMW M4 GT4 fort. Dabei wechselten sich Dirk Adorf und Phillip Eng am Steuer ab und sammelten zahlreiche Daten für die weitere Entwicklung. Insgesamt gingen beim VLN-Auftakt in den verschiedenen Klassen über 60 BMW Rennfahrzeuge an den Start. Sie holten fünf Klassensiege.

Drei Fragen an … Jens Klingmann
Jens, in der Vorbereitung auf das 24h-Rennen stand der VLN-Auftakt auf dem Programm. Wie fällt Ihr Fazit nach diesem Wochenende aus?
Jens Klingmann: „Positiv. In der VLN anzutreten, ist immer großartig. Das Rennen war außerdem wichtig für uns, um uns als Team einzuspielen und die Abläufe zu üben, auch hinsichtlich des 24h-Rennens. Auch wenn wir nicht auf dem Podium gelandet sind, war es aus unserer Sicht ein erfolgreicher Tag. Sehr wichtig war auch, dass wir das ganze Wochenende über keinerlei technischen Probleme hatten.“

Wie war es für Sie als Fahrer, nach dem Winter wieder auf die Nordschleife zurückzukehren?
Klingmann: „Es ist immer wieder schön. Als ich am Morgen im Qualifying rausgefahren bin, waren bereits sehr viele Fans an der Strecke. Es ist einfach etwas ganz Besonderes, die unzähligen Zelte und Wohnmobile entlang der ganzen Nordschleife zu sehen. Das macht diese Strecke aus – auch die Nähe zu den Fans, die an die Boxen kommen können, Autogramme sammeln und direkt an den Autos und am Geschehen dabei sind. Das macht riesigen Spaß, und deshalb freue ich mich sehr, dass es endlich wieder losgeht.“

Beim zweiten VLN-Lauf am 7. April sind Sie jedoch nicht dabei, denn an diesem Wochenende treten Sie beim Lauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship in Long Beach in Kalifornien an. Ist auch da die Vorfreude groß?
Klingmann: „Ja, sehr groß. Ich war noch nie in Long Beach, denn dies ist meine zweite Saison in der IWSC – und in Long Beach sind wir im vergangenen Jahr mit der GTD-Klasse nicht gefahren. Ich glaube, das ist auch ein absolutes Highlight. Stadtkurse liegen mir, und dann auch noch in Kalifornien, bei schönem Wetter und mit tollen Fans. Was will man mehr?“