Westfalen-BMW_Bonk

Bonk: Erfolgreicher Test beim 24h-Qualirennen

[Teaminfo] Bonk motorsport ging beim Qualifikationsrennen 24h-Rennen 2016 mit zwei BMW M235i Racing Cup an den Start. Der Bonk-BMW von Alexander Mies, Michael Schrey und dem Belgier Jan Sluis fuhr am Ende auf Platz zwei in der BMW-Cupklasse. Der Westfalen-BMW von Axel Burghardt, Jürgen Meyer, Volker Piepmeyer und dem Österreicher Constantin Kletzer belegte den fünften Rang.

Teamchef Michael Bonk: „Wir sind mit dem Abschneiden zufrieden, auch wenn wir den angestrebten Klassensieg knapp verpasst haben. Wir konnten wertvolle Erkenntnisse im Hinblick auf das 24h-Rennen sammeln. Leider liefen im Rennen dann einige Kleinigkeiten nicht nach Wunsch.“

Im Training stellten Mies/Schrey/Sluis den BMW mit einer Rundenzeit von 9.36,185 Minuten auf die Pole-Position der Klasse. Bonk: „Eigentlich wollten wir im Training nicht so viel fahren. Aber beim Qualifying am Sonntag war das Wetter erstaunlich freundlich und gut.“ Die Eifel präsentierte sich an diesem Wochenende eher von ihrer ungemütlichen Seite. Es war recht kühl und Regen sowie Sonnenschein wechselten sich mit gleichmäßiger Konstanz ab. Burghardt/Meyer/Piepmeyer/Kletzer belegten Startplatz fünf.

Im Rennen passte dann einiges nicht zusammen. Bei einsetzendem Regen zu Beginn der 6-Stunden-Distanz entschied sich das Trio auf dem schnelleren Bonk-BMW für einen Reifenwechsel. „Im Nachhinein war das ein Fehler, aber das passiert schon mal. Denn nur zwei Runden später mussten wir wieder auf Slicks umrüsten und haben dadurch Zeit verloren. Das passiert schon mal“, erklärte Bonk später. Im Verlauf des Rennens bekam das Team noch eine Zeitstrafe für zu schnelles Fahren in der Boxengasse und endete deshalb nur auf Klassenrang zwei. Dafür konnten sich Mies/Schrey/Sluis  aber mit 9.30,185 Minuten die schnellste Rennrunde gutschreiben. Im Gesamtklassement unter 70 Startern bedeutete dies Platz 28.

Der Westfalen-BMW verzichtete in der Anfangsphase auf einen Reifenwechsel, hatte deshalb allerdings einen Ausrutscher zu beklagen. Bonk: „Die Schäden waren nicht allzu groß. Trotzdem hat auch diese Aktion Zeit gekostet. Aber danach ist das Quartett konstant ohne weiteren Fehler auf Platz fünf ins Ziel gefahren.“