VLN1_Bonkl_Rennen

Bonk: Zufriedenstellender Saisonauftakt

„Im Prinzip sind wir dem Saisonauftakt in der VLN zufrieden. Platz drei für Meister Michael Schrey, in dem mit 22 Fahrzeugen wieder stark besetzten BMW-Markenpokal, war in Ordnung. Allerdings wäre mehr drin gewesen, denn wir haben durch ein technisches Problem und eine kleine Feindberührung letztlich die fehlende Zeit verloren. Positiv war auch, dass der zweite BMW ohne Probleme ins Ziel gekommen ist“, erläuterte Michael Bonk, Teamchef von Bonk motorsport, nach dem Ende des ersten VLN-Laufs, der 63. ADAC Westfalenfahrt.

Bonk motorsport war mit zwei BMW M235i Racing Cup in die Eifel gereist. Das Projekt Titelverteidigung nimmt Schrey in dieser Saison allein in die Hand. „Ich habe keine adäquaten Partner gefunden, deshalb probiere ich es allein. Die 4-Stunden-Rennen sollten kein Problem sein, für das 6-Stunden-Rennen werde ich noch einen Partner suchen.“ Von seiner Schnelligkeit hatte der Titelverteidiger nichts eingebüßt. Mit 9.09,547 Minuten holte er die Pole-Position in der Klasse. Im Rennen kämpfte er während des gesamten Rennens in der Spitzengruppe um den Sieg. „In der zweiten Rennhälfte haben wir einmal 45 Sekunden verloren, als Schrey im Notprogramm an der Box vorrollte. Zudem war nach einer leichten Kollision die Spur krumm. Deshalb hat es nicht zum erhofften Sieg gereicht. Der Speed war auf jeden Fall da“, so Teamchef Bonk.

Den zweiten Bonk-BMW fuhren der Japaner Kensuke Sato und der Brite Marcus Weller. Bonk zum Duo: „Beiden fehlt noch die notwendige Nordschleifen-Erfahrung. Aber sie sind ohne Probleme durchgekommen und haben am Ende Platz elf in der Klasse belegt.“

Der unter Bonk-Bewerbung startende Peugeot 308 Racing Cup sah keine Zielflagge. Nach sieben Runden musste das Auto von Jürgen Nett/Achim Nett/Bradley Philpot mit einer defekten Benzinpumpe stehen bleiben. Jürgen Nett meinte: „Von der Schnelligkeit her waren wir in der neuen TCR-Klasse durchaus konkurrenzfähig. Der Defekt war eine typische Kinderkrankheit bei einem brandneuen Auto. Trainingsrang vier in der Klasse war ein guter Auftakt.“

Seit dieser Saison gibt es eine Neuerung bei Bonk motosport. Der neue hochmoderne Rennsimulator, der am Firmensitz in Münster steht, wird in die Rennvorbereitung integriert. Teamchef Bonk: „Einzelne Piloten haben sich auf Rennen dort konsequent vorbereitet. So zum Beispiel Matthias Schrey vor den 12h von Mugello. Der Simulator läuft mittlerweile perfekt. Dort können Runden auf allen wichtigen europäischen Rennstrecken absolviert werden. Die Trainingsmöglichkeit steht aber auch anderen interessierten Piloten und Kunden zur Verfügung.“