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Manthey: Großaufgebot zum 20-jährigen Jubiläum

(Teaminfo) Auch in dieser Saison ist Manthey-Racing mit einem Großaufgebot in der VLN am Start. Beim ersten Lauf feierte das Team aus Meuspath sein 20-jähriges Bestehen mit einem imposanten Einsatz: Sieben Porsche-Rennfahrzeuge brachte das Team an den Start, darunter zwei Werkswagen.

Das Zeittraining zum ersten VLN-Lauf verlief problemlos. Traditionsgemäß setzt Manthey-Racing einige Kundenfahrzeuge ein: Bereits zum Inventar gehört der Wochenspiegel-Porsche 911 GT3 R von Georg Weiss / Oliver Kainz / Jochen Krumbach / Mike Stursberg, die sich passend zur Startnummer den 21. Platz sicherten, gefolgt von „Steve Smith“ / Reinhold Renger / Nils Reimer (#59) im Porsche 911 GT3 Cup MR (34. Platz) und #12 Otto Klohs / „Dieter Schmidtmann“ / Robert Renauer (36. Platz) in einem weiteren Porsche 911 GT3 R. Darüber hinaus brachte Manthey-Racing noch zwei Porsche Cayman GT4 Clubsport in der Klasse „SP-X“ an den Start: #169 Weiss / Krumbach / Stursberg (85. Platz) und #170 für Christoph Breuer und Christian Gebhardt (60. Startplatz).

Neben den Kundenfahrzeugen werden bis zum 24h-Rennen in diesem Jahr auch zwei Werksfahrzeuge eingesetzt. Earl Bamber und Patrick Pilet sicherten sich im Fahrzeug mit der Startnummer 911 und einer Rundenzeit von 8:10.640 Minuten den siebten Startplatz. Das Schwesterauto von Jörg Bergmeister und Fred Makowiecki (#912) belegte Rang zwölf.

Der Start zum Rennen über eine Distanz von vier Stunden verlief für alle Manthey-Porsche ohne Zwischenfälle, was bei einem beeindruckenden Teilnehmerfeld von 171 Fahrzeugen nicht selbstverständlich ist. Während sich die Werks-Porsche in den Top-10 hielten und das Tempo der Spitze mitgehen konnten, fiel der Wochenspiegel-Porsche (#21) in der zweiten Runde ausgangs der Fuchsröhre einem Unfall zum Opfer. Dagegen konnte die Fahrerbesetzung der #59 „Smith“ / Renger / Reimer durch kontinuierlich schnelle Rundenzeiten für positive Aufmerksamkeit sorgen.

Während des Rennverlaufs hatten sich #911 Bamber / Pilet nach vorne gekämpft und konnten in der zehnten Runde sogar die Führung übernehmen. Ein späterer Reifenschaden vereitelte jedoch alle Chancen auf das Podium, die #911 beendete das Rennen auf dem zehnten Rang. Ein ähnliches Schicksal erlitt auch die #912, Platz 11 blieb am Ende für Bergmeister / Makowiecki.

Sehr zufrieden zeigte sich die Mannschaft rund um die #59 „Smith“ / Renger / Reimer. Sie fuhren ein grundsolides Rennen und wurden mit dem dritten Platz in der Klasse „SP7“ und Gesamtrang 28 belohnt. Ebenfalls ins Ziel kamen #170 Breuer / Gebhardt, während die #12 Klohs / „Dieter Schmidtmann“ / Renauer vorzeitig durch einen Unfall ausschieden. Der WTM Cayman #169 konnte auf Grund eines Unfallschadens nicht ins Rennen geschickt werden.

Der nächste Einsatz für Manthey Racing auf der Nordschleife findet am 17. April beim Qualifikationsrennen für das ADAC 24h-Rennen statt.