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Rowe Racing: Erfahrungen mit dem neuen BMW M6 GT3 gesammelt

(Teaminfo) Die Renn-Premiere von Rowe Racing mit dem neuen BMW M6 GT3 wurde beim Auftakt der VLN 2016 zum Testlauf unter Rennbedingungen. Nach dem nahezu kompletten Ausfall der Testfahrten am Freitag wegen eines späten Winter-Comebacks in der Eifel nutzte das Team aus St. Ingbert die 62. ADAC Westfalenfahrt vor allem dazu, möglichst viele Daten und Erfahrungen mit den beiden Einsatzfahrzeugen des neuen Partners BMW Motorsport zu sammeln. Priorität vor den Rennergebnissen hatte wegen der limitierten Testgelegenheiten eindeutig die Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt beim 24h-Rennen.

Vor allem in der Anfangsphase des ersten von zehn VLN-Läufen deutete sich das Potenzial des BMW M6 GT3 an. BMW-Werksfahrer Dirk Werner (GER) fuhr in den ersten fünf Runden mit der #23, deren Cockpit er sich mit BMW-DTM-Pilot Maxime Martin (BEL) und Philipp Eng (AUT) teilte, von Startplatz 16 bis auf den fünften Rang nach vorne. Nach zehn Runden traten allerdings technische Probleme auf, die eine längere Reparaturpause erforderten. Danach wurde das Auto zurück auf die Strecke geschickt, um noch wertvolle Kilometer abzuspulen.

Beim Schwesterfahrzeug mit der #22, in dem Klaus Graf (GER) zusammen mit seinen neuen Teamkollegen Richard Westbrook (GBR) und Markus Palttala (FIN) unterwegs war, spielte das Team im Laufe des insgesamt vierstündigen Rennens unterschiedliche Abstimmungs-Varianten durch. Im Endklassement landete das Trio auf dem 17. Platz.

Teamchef Hans-Peter Naundorf: „Wir sind froh, mit unseren neuen Autos die ersten Kilometer im Rennbetrieb absolviert zu haben. Unsere ersten Eindrücke sind positiv, der BMW M6 GT3 bietet eine sehr gute Basis. Es gibt allerdings noch ein paar Nordschleifen-spezifische Themen, die wir aussortieren müssen. Nach dem schlechten Wetter der letzten Wochen haben wir uns heute an diese Aufgabe gemacht. Jetzt werden wir uns hinsetzen und die gesammelten Daten auswerten.“