VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2016, 56. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen (2016-07-16): Marc Hennerici, Moritz Oberheim (Porsche Cayman GT4 Clubsport). Foto: Jan Brucke/VLN

RTR: Zweiter Doppelsieg

[Teaminfo] Bei VLN Lauf 9 ging das Adenauer RTR Team mit zwei Porsche Cayman GT4 Clubsport an den Start und konnte zum zweiten Mal in der laufenden Saison einen Doppelsieg feiern. Obwohl die beiden RTR-Renner von den Startplätzen fünf und sechs ins Rennen starteten, konnten sie im Ziel alle Gegner hinter sich lassen.

Moritz Oberheim und Marc Hennerici holten im #970 Maximal G Cayman ihren siebten Saisonsieg und damit die VLN-Vizemeisterschaft, während Marcel Hoppe und Moritz Gusenbauer im Schwesterauto, dem #980 H&R Cayman, den Teamerfolg perfekt machten und den zweiten Platz einfuhren. Im #970 Maximal G Cayman hatten Marc und Moritz, die bereits bei VLN 8 die Meisterschaft der Cayman GT4 Trophy gewonnen haben, wenig Druck. Der Wusch war, genug Punkte einzufahren, um den zweiten Platz in der VLN Meisterschaft sicher zu haben. Sie ließen es im Qualifying bei Mischwetter also ruhig angehen und gaben sich mit Startplatz 5 zufrieden.

Direkt beim Rennstart konnte Moritz Oberheim einige Plätze gut machen und auf Platz zwei vorfahren. Nur Teamkollege Moritz Gusenbauer konnte noch besser starten und die Führung übernehmen. Diese wechselten die beiden mehrfach, bevor es bereits nach 3 Runden in die Box ging, um auf Slicks zu wechseln. Boxenstopp- und reifenschadenbedingt musste Moritz Oberheim die Führung vorübergehend abgeben, so übernahm Marc Hennerici den Maximal G Wagen an Position drei liegend für seinen Doppelstint. Noch vor den Boxenstopps der Konkurrenz konnte sich Marc den ersten Platz zurück erkämpfen und bis zum Ende des Rennens  einen komfortablen Vorsprung rausfahren. Der Sieg bedeutet für das Duo Hennerici/Oberheim gleichzeitig Platz zwei der VLN Meisterschaft.

Marcel Hoppe und Moritz Gusenbauer im H&R Cayman erwischten im Zeittraining lediglich eine gute Runde, die Potential für die Poleposition gehabt hätte, mussten diese jedoch aufgrund einer Code 60 Phase abbrechen und von Startplatz sechs ins Rennen gehen. Mit einem hervorragenden Start katapultierte sich Moritz gleich zu Beginn des Rennens an Position eins der Klasse. Es entbrach ein spannender, aber stets fairer Kampf um die Spitze zwischen ihm und Moritz Oberheim im RTR-Schwesterauto. Für den Mittelstint übernahm Marcel Hoppe wie gewohnt das Cockpit des H&R Cayman und konnte sich auf den vorderen Positionen der Klasse gut behaupten.

Aufgrund unterschiedlicher Boxenstopp-Strategien wechselten die Platzierungen mehrfach. Nach erfolgtem letzten Boxenstopp fand sich Moritz auf Position drei der Klasse wieder und konnte Runde für Runde auf den Zweitplatzierten aufholen, bis er von einem technischen Problem ereilt wurde, das Fahrzeug neu starten musste und so auf Platz vier zurück rutschte. Der einsetzende Regen kurz vor Rennende spielte ihm dann in die Karten. Bei schwierigen Bedingungen befand er sich bald wieder am Heck des Drittplatzierten. In der letzten Runde waren schließlich beide direkt hinter dem Zweitplatzierten.

In einem packenden Finale auf der Zielgeraden konnte Moritz aus dem Windschatten heraus beide Konkurrenten während deren Zweikampf überholen und den Doppelsieg für RTR komplettieren.