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Sorg Rennsport zufrieden mit VLN-Saisonauftakt

(Teaminfo) Nach dem Saisonauftakt zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring kehrte Securtal Sorg Rennsport zufrieden ins heimische Wuppertal zurück. „Alle im Ziel, dreimal Top Fünf und keine gravierenden Blechschäden: Die Bilanz geht in Ordnung“, sagte Technik-Chef Benjamin Sorg.

Für das beste Ergebnis sorgten bei den Produktionswagen bis 2.500 ccm Nicolas Griebner (Großbritannien), Ulf Wickop (Bottrop) und Lars Kern (Weissach) im koffer-direkt.de-BMW 325i. Im Feld der neun Starter wurde das Trio als Vierter abgewinkt. Startfahrer Kern hatte sogar zeitweise die Führung übernommen, am Ende schrammte die Mannschaft knapp am Podium vorbei. „Der neuaufgebaute BMW lief einfach perfekt“, sagte Kern und seine Teamkollegen ergänzten: „Die Saison ist noch lang und aufs Treppchen werden wir auch noch fahren.“

Auch bei den Produktionswagen bis 3500 ccm waren neun Fahrzeuge am Start. Peter Haener (Schweiz), Friedhelm Mihm (Sundern) und Felix Günther (Velbert) wurden schließlich als Fünfter abgewinkt. Das Trio beklagte lediglich in der Anfangsphase kleinere Probleme am fruit2go-Porsche Cayman.

Der im identischen Design folierte BMW M3 GT4 von Oliver Bender (Frankfurt), Stefan Beyer (Neustadt/Aisch) und Torsten Kratz kam bei den GT4-Fahrzeugen auf den zweiten Platz von drei Teilnehmern. „Wir würden uns natürlich über ein paar mehr Starter freuen, dann wäre die Freude am Fahren noch größer“, sagte Beyer. „Bis auf ein leicht nervöses Heck war alles in Ordnung.“

Securtal Sorg Rennsport belegte im Vorjahr den dritten Schlussrang in der Teamwertung des BMW M235i Racing Cups. Entsprechend hoch sind natürlich auch dieses Jahr die Erwartungen. Im Feld der 19 Starter markierten Heiko Eichenberg (Fritzlar) und Doppelstarter Kratz die fünftbeste Trainingszeit, Max Kottmayr (Pliening), Kevin Warum (Schweitenkirchen) und der Schwede Erik Johansson nahmen das Vier-Stunden-Rennen von Startplatz 15 aus in Angriff.

Der große Leidtragende des Startgetümmels der ersten Runde war Eichenberg. Im Bereich der Auffahrt zur Nordschleife kam es zu einer Kollision mit dem Avia Racing-BMW M235i. Hieraus resultierend drehte sich der 41Jährige, musste das gesamte Feld passieren lassen und humpelte mit einem Reifenschaden bis zur Box zurück. Über eine Runde ging verloren, mehr als Platz 17 war für den Elsässer-Filtertechnik-BMW nicht mehr möglich.

Die Teamkollegen kämpften sich hingegen peu-a-peu vor. Zunächst nahm Warum am Steuer Platz, Kottmayr im Mittelteil und am Ende schließlich der frühere skandinavische Formel Renault-Meister Johansson. Sorg: „Unsere Fahrer haben auf die Sieger gerade einmal vier Minuten verloren. Das waren eine prima Leistung und wichtige Punkte für die Meisterschaft.“