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[Teaminfo] Bonk: Weiterer Seig im BMW-Cup

[Teaminfo] „Sieben Siege in sieben VLN-Rennen in Folge. Das ist eine Wahnsinns-Serie“, freute sich Teamchef Michael Bonk von Bonk motorsport nach dem Ende des Rowe 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennens, dem siebten Lauf der VLN. „Alexander Mies und Michael Schrey haben mit dem BMW M235i Racing Cup erneut eine perfekte Vorstellung geboten. Die beiden scheinen in dieser Saison unschlagbar. So langsam müssen wir uns mit dem Gewinn des BMW-Markenpokals und der VLN-Meisterschaft auseinandersetzen.“

Mies/Schrey machten wieder keine Fehler. Nach Startplatz zwei im Training übernahm Startfahrer Mies schnell die Führung und baute sie anschließend aus. Schrey zeigte ebenfalls keine Schwächen und verbesserte die Position des BMW weiter. Im Ziel hatte das Duo fast zwei Minuten Vorsprung auf die Konkurrenz. „Wir haben wieder alles richtig gemacht. Jetzt wollen wir auch den achten Sieg und die perfekte Saison.“ Teamchef Bonk: „Die Arbeit mit den beiden macht dieses Jahr großen Spaß. Aber diesmal hatten wir auch ein wenig Glück. Gegen Trainingsende hatten wir einen Radlagerdefekt. Wenn das erst im Rennen aufgetreten wäre, hätten wir nur um die Platze gekämpft.“

Jürgen Mayer, Hermann Bock und Michael Bonk steuerten den Westfalen-BMW ohne Probleme über die Distanz. Nach sechs Stunden landeten sie auf Platz elf in der BMW-Markencup-Klasse. Den dritten Bonk-BMW M235i pilotierten Hubert Nacken und der Belgier Jan Sluis. Das Duo verlor wertvolle Zeit, als einer der Fahrer über Unwohlsein klagte und einen geplanten Boxenstopp vorziehen musste. So blieb am Ende nur Rang 13. Bonk: „Mit dem Abschneiden können wir zufrieden sein.“

Der Opel Astra OPC wurde diesmal von vier Piloten gefahren. Raphael Hundeborn, Marc Legel, Roman Löhnert und Moritz Oestreich. Oestreich war die erhoffte Verstärkung. Im Training kam der Bonk-Opel auf Startplatz zwei. Im Rennen konnte Startfahrer Oestreich den Opel lange in der Spitzengruppe halten. Doch dann hatte das Team einiges Pech. Zunächst gab es einen Reifenschaden, dann eine Fremdberührung mit anschließendem Reparaturaufenthalt. Bonk: „Dadurch waren die Hoffnungen auf ein Spitzenresultat natürlich hinfällig, Das Team hat in der Opel-Markenpokal-Wertung wieder an Boden verloren. Die Situation ist schwieriger geworden.“

Der unter Bonk-Bewerbung startende Peugeot 306 von Achim und Jürgen Nett landete wieder auf Platz zwei in der Klasse V3. Jürgen Nett: „Bei trockenen Verhältnissen ist der Toyota einfach überlegen. Um eine Chance zu haben, brauchen wir Regen.“