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[Teaminfo] race&event: Benzinpumpe sorgt für frühes Aus

[Teaminfo] Das race&event-Team hat weiterhin das Pech an den Reifen kleben: Beim sechsten Saisonrennen zur VLN sorgte eine defekte Benzinpumpe zur Halbzeit der Vier-Stunden-Distanz für das vorzeitige Ende. Der Audi TT-RS 2.0 der Radevormwwalder Mannschaft musste somit in Führung liegend abgestellt werden.

„Das ist zum Haareraufen“, ärgerte sich Team-Manager Martin Mohr. „Wieder so ein Pfennigartikel. Und wieder ein Defekt, der in all den Jahren bei den eigentlich sehr zuverlässigen Zweiliter-Audi TT noch nie aufgetreten ist. Wir sind schon sehr enttäuscht, da wir eine solche Pechsträhne seit unserer Teamgründung 2008 noch nie hatten. Es kann nur noch aufwärts gehen.“

Aus der Pole-Position der Klasse SP3T heraus hatten der Wuppertaler Heinz Schmersal sowie Markus und Moritz Oestreich das Rennen bei durchweg trockenen Bedingungen in Angriff genommen. In 8.44,713 Minuten markierte Markus Oestreich die Klassen-Bestzeit und war somit 166 Tausendstelsekunden schneller als die norwegischen Markenkollegen.

„Das war eine gute Runde und unser Audi machte einen wirklich guten Eindruck“, sagte der 24h-Gesamtsieger von 1986. Ähnlich äußerte sich Heinz Schmersal: „Ich habe mich im Cockpit sehr wohl gefühlt und war zügig unterwegs. Etwas Gelb verhinderte eine Spitzenzeit, aber ich war zufrieden. Und bin fürs Rennen sehr optimistisch.“

Markus Oestreich übernahm die Rolle des Startfahrers und konnte während seines Acht-Runden-Stints die Führung nahezu permanent behaupten. Sohn Moritz übernahm planmäßig und konnte den Abstand zu den Verfolgern sogar vergrößern. In der 13. Runde ließ die Motorleistung dann abrupt nach. Mohr: „Auch wenn noch zwei Stunden zu fahren sind: Der Wechsel der Benzinpumpe würde mindestens 20 Minuten dauern, alle Chancen auf ein gutes Ergebnis wären hinfällig. Wir konzentrieren uns jetzt lieber aufs nächste Rennen.“