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[Teaminfo] racing one: Solide Vorstellung

„Es war ein durchwachsener Renntag für uns. Mit dem Abschneiden des Ferrari, der Platz zwei in der Klasse SP8 belegte, konnten wir zufrieden sein. Aber die Pechsträhne mit dem Tracoe-BMW M235i Racing Cup reißt einfach nicht ab“, stellte Martin Kohlhaas, Teamchef von racing one, am Ende des achten Laufs der VLN, dem 48. ADAC Barbarossapreis, fest. Auf dem Ferrari 458 fuhr die Stammbesatzung Mike Jäger, Stephan Köhler und Christian Kohlhaas, die im Gesamtklassement Rang 20 belegten. Der BMW M235i von Benjamin Leuchter / Fabian Danz kam mit Elektronikproblemen nur auf Platz zehn in der Klasse ins Ziel.

Das Ferrari-Trio erlebte ein Rennwochenende ohne größere Probleme. Bei optimalen äußeren Bedingungen – Sonnenschein und trockene Strecke – hatte das Team lediglich Schwierigkeiten, im Training eine freie Runde zu erwischen. So reichte es am Ende für Jäger / Köhler / Kohlhaas mit einer Rundenzeit von 8.46,103 Minuten nur zu Startplatz zwei in der Klasse SP8. Teamchef Kohlhaas: „Das war zwar nicht optimal, aber durchaus in Ordnung. Das Auto hat gut funktioniert und die Fahrer waren zufrieden.“

Im Rennen lief es für den racing-one-Ferrari zunächst deutlich besser. Startfahrer Jäger brachte das Team zwischenzeitlich sogar in Front vor dem Weiland-Porsche: „Das Auto ist perfekt gelaufen. Ich konnte angreifen und die Spitzenposition übernehmen. Es gab jede Menge Rad-an-Rad-Duelle und Überholmanöver. Es war ein toller Kampf um die Spitze in der Klasse. Das haben wir lange vermisst.“ Zeitgleich kamen der Porsche und der Ferrari zum ersten Boxenstopp. Anschließend ging wieder der Porsche in Front.

Im weiteren Verlauf des Rennens versuchte das racing-one-Trio, sich wieder an das führende Weiland-Team heranzuarbeiten. Aber es reichte nie ganz. Sicherlich auch, weil es zahlreiche Unfälle und damit entsprechend viele Gelbphasen gab. Eine Aufholjagd war unter diesen Umständen nicht möglich. So überquerte der Ferrari auf Gesamtplatz 20 die Ziellinie und belegte Rang zwei in der Klasse. „Man muss es realistisch sehen. Es gab heute einen Konkurrenten, der schneller war. Wir sind ohne Probleme durch gekommen und freuen uns über den zweiten Platz“, stellte Teamchef Kohlhaas am Ende zufrieden fest.

Im BMW M235i Racing Cup war das Duo Leuchter / Danz, Dennis Wüsthoff fehlte nach wie vor verletzungsbedingt, nicht im Vorderfeld zu finden. Bereits im Training hatte der Tracoe-BMW große Schwierigkeiten. Kohlhaas: „Wir hatten ein Elektronikproblem, das Auto hatte keine Leistung. Auf der Döttinger Höhe schaffte der BMW gerade einmal 200 km/h. Auch BMW fand dafür keine Erklärung.“ So blieb für den racing-one-BMW mit einer Rundenzeit von 9.14,922 Minuten nur Startplatz acht. „Wir haben dann bis zum Rennen alles gewechselt, was möglich war. Allerdings ohne jegliche Verbesserung“, so Kohlhaas. Mit diesen Voraussetzungen hatten Leuchter / Danz im Rennen keine Chance und belegten am Ende abgeschlagen Platz zehn. Teamchef Kohlhaas: „Wir haben in dieser Saison mit dem BMW einfach Pech. Wir arbeiten hart, schaffen aber aus den verschiedensten Gründen keine vernünftigen Ergebnisse.“