VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2016, 39. RCM DMV Grenzlandrennen (2016-08-20): Marc Hennerici, Moritz Oberheim (Porsche Cayman GT4 Clubsport). Foto: Jan Brucke/VLN

[Teaminfo] RTR: Doppelsieg in der Klasse

[Teaminfo] Beim 6. Lauf der VLN schickte das Adenauer Team raceunion Teichmann Racing (RTR) drei Fahrzeuge ins Rennen. Alle beendeten das vierstündige Rennen mit hervorragenden Platzierungen. Marc Hennerici und Moritz Oberheim konnten mit dem #960 Maximal G Cayman einmal mehr den Sieg in der Porsche Cayman GT4 Trophy heim fahren, während Marcel Hoppe und Moritz Gusenbauer im Schwesterauto, dem H&R Cayman, Position 2 belegten. RTR Stammfahrer Airgee mit dem #80 Rodopi Porsche GT3 Cup trat erstmalig zusammen mit dem Schweizer Jean-Louis Hertenstein und dem Schweden Patrik Skoog an und konnte mit dem vierten Platz in der SP7 ein Zeichen setzen.

Am Freitag testeten bereits alle Fahrzeuge aus dem RTR Kader um den letzten Schliff am Setup vorzunehmen und um die Fahrer durch Video- und Datenabgleich bestmöglich auf das Rennen vorzubereiten. Mit dem Fortschritt der laufenden Saison zeigt sich immer mehr, dass sich das RTR interne Coaching Programm auszahlt und maßgeblich zur positiven Entwicklung der Fahrer beiträgt

Die Besetzung des #960 Maximal G Cayman ließ es bei zuerst noch feuchter Strecke im Zeittraining am Samstagmorgen zunächst ruhig angehen. Im letzten Drittel des Trainings konnte Moritz Oberheim dann mit der Bestzeit glänzen und die Meisterschaftsführung um den Zusatzpunkt ausbauen.

Beim Start konnte Moritz dann alle Kontrahenten hinter sich halten und sich anschließend vom restlichen Feld absetzen. Ohne besondere Vorkommnisse, und vor allem ohne ein unnötiges Risiko einzugehen, pilotierte der erst 19-jährige den Porsche über zwei Stints und übergab mit einem komfortablen Vorsprung von über zwei Minuten an seinen Teamkollegen Marc Hennerici. Auch dieser zeigte eine fehlerfreie Leistung und verwaltete den Vorsprung, den er bis zum Rennende sogar noch ausbauen konnte und fuhr erneut einen Sieg für RTR nach Hause. Ganz nebenbei konnte Moritz in seinem ersten Stint die schnellste Rennrunde fahren. Das bedeutet eine maximale Punkteausbeute von insgesamt 22 Punkten für die Meisterschaftsführenden. Der Vorsprung auf den Meisterschaftszweiten beträgt nun 24 Punkte.

Im Schwesterauto, dem #970 H&R Cayman, machten Marcel Hoppe und Moritz Gusenbauer ebenfalls einen fabelhaften Job. Nur wenige Runden im Zeittraining reichten für den 5. Startplatz im Rennen. Startfahrer Moritz Gusenbauer konnte mit einem sensationellen Start jedoch auf Anhieb Platz 2 hinter seinem Teamkollegen Oberheim einnehmen. Nach ein paar Positionswechseln konnte Moritz letztendlich die zweite Position behaupten und nach dem ersten Stint an Marcel Hoppe übergeben. Auch er fand auf Anhieb gut ins Rennen und konnte mit tollen Aktionen auf der Strecke begeistern. Nachdem er auf der Döttinger Höhe aus dem Windschatten überholt wurde, kämpfte er sich auf der nächsten Nordschleifenrunde zurück an die zweite Position. Auf dieser übergab er sein Arbeitsgerät für den Schlussstint wieder an Moritz Gusenbauer. Der fuhr nach gut vier Stunden mit einem Vorsprung von mehr als einer Minute auf den Drittplatzierten über die Ziellinie und machte so den Doppelsieg für RTR perfekt.

Auf dem #80 Rodopi Porsche harmonierte die neue Fahrerkonstellation von Anfang an prima und die Motivation war groß, einen Pokal einzufahren. Patrik Skoog war es, der einen super Start fuhr und bis an Position fünf in der Klasse vorfahren konnte. Airgee, der das Fahrzeug für den Mittelstint übernahm, fuhr gewohnt schnell und konstant und konnte so die vierte Position erobern. Jean-Louis Hertenstein übernahm beim zweiten Boxenstopp das Steuer des GT3 Cup und pilotierte diesen sicher bis ins Ziel. Mit dem vierten Platz wurde das Ziel, ein Top-Ergebnis einzufahren, erreicht.