6_Sorg_Rennen

[Teaminfo] Sorg: Solist fährt aufs Podium

[Teaminfo] Mit sechs Fahrzeugen startete Securtal Sorg Rennsport beim sechsten Saisonrennen zur VLN. Das beste Ergebnis erreichte der Brite Nicolas Griebner, der die Vier-Stunden-Distanz im BMW 325i als Solist bewältigte und bei den Produktionswagen bis 2500 ccm (Klasse V4) als Dritter aufs Podium fuhr. Im BMW M235i Racing Cup verpasste Heiko Eichenberg als Vierter knapp das Podest. „Unsere beiden Solisten haben heute Großartiges geleistet“, freute sich Team-Manager Daniel Sorg.

In der Klasse V4 (neun Starter) mischten vom ersten Meter an beide Sorg-BMW 325i im Vorderfeld mit. Während sich Griebner seine Kräfte taktisch klug einteilte, kämpften die beiden Finnen Heikki Liiri und Sepo Hunt mit um die Spitze. „Heikki ist einen spitzen Startstint gefahren, teilweise hätte man drei Fahrzeuge dieser Klasse mit einem Handtuch zudecken können“, sagte Technik-Chef Benjamin Sorg mit einem Augenzwinkern.

Kurz vor Ende der dritten Rennstunde musste Hunt den BMW vorzeitig abstellen, nachdem erst ein Porsche im Galgenkopf und dann ein BMW in der Hohenrain-Schikane den Finnen angerempelt hatten. Griebner holte dafür in der V4 die Kastanien aus dem Feuer, machte in der Schlussphase noch einen Rang gut und wurde unter dem Jubel der Fans als Dritter abgewinkt. Bei den Produktionswagen bis 3500 ccm (Klasse V6) lenkten Friedhelm Mihm, Stefan Beyer und Peter Larsson den fruit2go-Porsche Cayman auf den vierten Platz von sieben Startern.

Über gleich drei heiße Eisen verfügte die Wuppertaler Erfolgsmannschaft im BMW M235i Racing Cup (18 Starter). Die Stammpaarungen Max Kottmayr, Kevin Warum und Erik Johannson sowie Einzelstarter Heiko Eichenberg lagen über weite Strecken des Rennens immer in den Top Fünf. Letztgenannter wurde im Elsässer Filtertechnik-BMW schließlich als Dritter mit nur wenigen Sekunden Rückstand auf den Zweiten abgewinkt. Für ein Vergehen in einer Gelbphase kassierte Eichenberg im Nachhinein 65 Strafsekunden und büßte somit eine Position ein. Kottmayr/Warum/Johannson fielen nach einem Radlagerschaden auf Rang neun zurück.

Das neu zusammengestellte Trio Marco Timbal, Stefan Kerkemeier und Christian Straube) musste im letzten Renndrittel nach einem Unfall aufgeben. Im Bereich Hohenrain-Schikane wurde Kerkemeier eine Ölspur zum Verhängnis.